Auszüge aus der Chronik der Gemeinde Schillingstedt


19.04.1227 Das Benediktinerkloster Oldisleben nimmt unter anderen Orten der Gegend auch Schillingstedt mit einer Kapelle und 24 Hufen in seinen Schutz. Das ist auch die erste offizielle Erwähnung von Schillingstedt (Silgenstad). Nicht erwiesen ist, ob es sich in einer Fuldaer Urkunde von 874 mit Selichilde um Schillingstedt handelt. Nicht nachweisbar sind auch die Ableitung des Namens von „Silge“ im Sinne von Abfluß und der im Volksmund genannte Beinamen „Hertunde“.
20.11.1243 Der Vogt des Klosters Oldisleben, Graf Friedrich von Beichlingen beurkundet das ein Schiedsgericht den Streit zwischen dem Abt von Oldisleben und einem Albert von Schillingstedt beigelegt hat. Hierbei handelt es sich um die erste Erwähnung eines Adelsgeschlechts in Schillingstedt.
1320 Erscheint ein Ludwig von Orla als Pfarrer.
1457 Gehörte Schillingestedt zur Beichlinger Herrschaft Frohendorf und wurde mit dieser an die Grafen von Stollberg und Schwarzburg verkauft.
1469 Gelangten die Grafen von Stollberg in den Alleinbesitz von Schillingstedt.
1495 Die Schreibweise von Schillingstedt ist jetzt Schillingstat. So in einem Kirchenbuch aus Leubingen.
1505 Die Grafen von Werthern kauften Schillingstedt.
1506 Wird von Schillingstedt als Pfarrkirchdorf im geistigen Banne von Leubingen berichtet.
1525 Zahlt der Ort 160 Gulden Strafe (Bauernkrieg).
1567 Die Pfarre wird als „gruselig Haus“ erstmalig erwähnt. Es tauchen zum ersten mal Begriffe wie Schulacker, Schulgeld und Schulmeister auf.
10.07. 1569 Werden durch eine Erbhuldigung alle Schillingstedter Bürger aufgerufen, sich auf Schloß Beichlingen einzufinden um dem Grafen treue und Ergebenheit zu bekunden.
1591 Johannes Richter, Pfarrer zu Schillingstedt von 1584-1598 hält eine Hochzeitspredigt in Büchel.
1622 Von Schillingstedt wird ein Schok-Cataster und ein Flurbuch erstellt, in welchen über die Beschaffenheit des Bodens berichtet wird.
1627 Durch Feuer und Krieg wird Schillingstedt fast völlig zerstört.
1631 Zog König Karl Gustav als er Erfurt belagerte mit seinem Heer durch Schillingstedt. Die Heerstraßen 2,3 und 4a kreuzten den Ort.
1637 Im hiesigen Kirchenbuch wird berichtet, daß das liebe Pfingstfest in diesem Jahr nicht gehalten werden konnte, da die Kaiserliche Armee, die Erfurt belagerte, durch Schillingstedt zog. Durch die schrecklichen Notstände während der Kriegszeit grassierte auch die Pest im Ort. 39 Erwachsene fielen ihr zum Opfer, während nur 3 Kinder geboren wurden.
1638 An der Pest sterben 22 Menschen.
20.01.1687 Im Kirchturmknopf wird eine Notiz über den Zustand der Kirche, über das Läuten der Glocken und über den Türken-...
1712 An den Pladdern (Pocken) sterben in Schillingstedt 35 Einwohner.
26.02.1722 In Schillingstedt wird eine Backhausordnung erlassen, in welcher genau geregelt ist, unter welchen Bedingungen die Einwohner im Backhaus sämtliches Back- und Bratwerk backen und braten lassen dürfen.
1724 Das Gefängnis welches sich bisher noch auf Schloß Beichlingen befunden hat soll ins Dorf Beichlingen verlagert werden. Der Neubau soll auch von Schillingstedter Bürgern mit finanziert werden, welche sich jedoch weigerten.
1740 Verkauf des Backhauses durch die Kirche an Bäcker Johann Gottfried Schinköthe.
03.07.1753 Laut Kaufkontrakt heißt es ausdrücklich, daß Krahmer das Backhaus mit dazu gehörigem Zwangsbackrecht über das Dorf Schillingstedt gekauft hat.
1763 Verkauf des Backhauses an Johann Christian Stöpel.
30.06.1791 Ein Roßarzt aus Gebesee wurde nach Beichlingen ins Gefängnis gebracht, weil er dem Schillingstedter Schankwirt ein Lexiermittel gab an dem er schwer erkrankte.
30.04.1815 Das sächsische Schillingstedt wird in Folge des Wiener Kongresses preußisch. Es entsteht die Gemeindeverwaltung. Der Kreis Eckartberga entsteht, zu welchem auch Schillingstedt gehört. Laut preußischem Gesetz wird jetzt ein Dorfschulze ernannt. Erster Bürgermeister wird Gotthald Eichholz.
1817 Durch eine Mäuseplage wird fast die gesamte Ernte vernichtet. Im Land kommt es zu einer Teuerung.
1820 Das Lehrerhaus in der Kirchstraße wird umgebaut.
10.05.1826 Durch Brandstiftung des Böttgermeisters Gottfried Pappen brannten mehr als 20 Häuser sowie Scheunen und Stallungen. Pappen wurde ins Kriminal nach Querfurth gebracht, wo er eine lebenslange Strafe auf der Leuchtenburg bekam.
1831 Einem Feuer fallen die hiesige Schenke und das Gemeindedienerhaus zum Opfer.
1837 Die Kirche wird renoviert.
1838 Erfror in Schillingstedt sämtliches Getreide.
1839 Ein grausames Hagelwetter vernichtete die gesamte Ernte. Auch Sachschaden und der Tod freilebender Tiere waren zu beklagen.
1841 62 Schillingstedter Bürger kaufen gemeinsam das vormalige Gemeindebrauhaus vom Drechsler Weber, um ein Gemeindebackhaus zu eröffnen.
1844 Die Straße Weimar - Frankenhausen wird zur Chaussee ausgebaut.
1847 Die große Teuerung im Lande ist auch in Schillingstedt zu spüren. Die Frohenlast der Wertherschen Herrschaft in Schillingstedt geht zu Ende, sie wird mit 5600 Talern bar ausgelöst, wodurch sich die Gemeinde hoch verschuldete.
13.03.1851 Die Gemeinde erläßt eine Gemeinde-Backordnung.
1851 Die Schillingstedter Bockwindmühle wird gebaut.
1870 Im Krieg gegen Frankreich werden auch 25 Männer von hier eingezogen. 3 kamen nicht zurück.
1871 Die Friedenseiche wird gepflanzt. (Beendigung des Krieges zwischen Deutschland und Frankreich)
24.07.1873 Der Krieger- und Militärverein Schillingstedt wird gegründet.
1873 Im Herbst wurden zum letzten mal die hier befindlichen Fischteiche abgefischt und dann abgelassen. Anstelle wurden Korbweiden angepflanzt.
1874 Die hiesige Polizeiverwaltung wird nach Altenbeichlingen verlegt.
1875 Im September war ein großes Manöver in der Gegend. Die ganze Division lag auf dem Felde zwischen hier und Altenbeichlingen rechts der Straße.
1876 Das Schulklassenhaus wird neu gebaut. Das Grundstück wird durch die Gemeinde von Herrn Zimmermann abgekauft.
1878 Die Straßenbeleuchtung (Öllampen) wird in Schillingstedt eingeführt.
1882 Schillingstedt erhält von der Glockengiesserei Schilling aus Apolda drei neue Glocken. Die Kosten 4060 Mark.
27.09.1891 Fahnenweihe des hiesigen Kriegervereins.
1898 Der Tanzsalon „Zu den drei Linden“ wird gebaut.
31.12.1899 Im Salon der Gaststätte „Zu den drei Linden“ wird die Chronik der vergangenen 100 Jahre geschrieben.
01.05.1906 Der Radfahrerclub Schillingstedt wird gegründet und erläßt eine Radfahrerordnung. 18 Mitglieder, Vorsitzender Hermann Sparrenberg.
26.03.1908 Gründet sich der Burschenverein Schillingstedt. 14 Mitglieder, Vorsitzender Karl Springfeld.
1914 Eine Kriegschronik wird erstellt.
31.10.1917 Aus Anlaß des Reformationstages wird die Luther-Eiche gepflanzt (an der Mauer zum Petershof).
1918 Im ersten Weltkrieg fielen 17 Schillingstedter.
1920 Der Turnverein Schillingstedt wird gegründet, der über Jahre hinweg große Erfolge erzielte. Die Dorflinde auf dem Plan wird „umgehauen“ und durch 10 neue ersetzt.
20.04.1922 Schillingstedt erhält ein neues Glockengeläut, welches im Krieg eingeschmolzen wurde.
1922 Die Stallungen und Scheune des Gutsbesitzers Springfeld brennen völlig nieder.
1923 Der Krieger- und Millitärverein feiert sein 50 jähriges Bestehen.
1924 Schillingstedt wird zu den jüngeren Orten der Geschichte gezählt, so Postmeister Damm aus Kölleda. Er übersetzt auch den Ortsnamen mit „SHIUHLICHE“, was so viel bedeutet wie abschreckend, also Schreckensort.
27.10.1930 Durch einen tragischen Unfall verunglückt Frau Booth, die ihren Sohn vorm überfahren durch einen LKW rettete, selbst tödlich.
19.03.1932 Die Freiwillige Feuerwehr Schillingstedt wird gegründet. Erster Wehrführer wird Oskar Witter.
17.10.1932 Die Feuerwehr erhält eine neue Motorspritze.
1938 Bei Ausschachtungsarbeiten zum Neubau eines Arbeiterwohnhauses in der Hefe wird ein Skelett gefunden. Alter ca. 4-5000 Jahre, welches leider aus irgendwelchen Gründen aus dem Heimatmuseum Kölleda verschwand.
30.03.1938 Schillingstedt erhält eine eigene Schwesternstation.
1940 Hochwasser in der Kirchstraße. Ca. 40cm (Schmelzwasser).
11.04.1945 Die Amerikaner rücken in Schillingstedt ein. Bürgermeister Lorenz rettet die Gemeinde vor Beschuß der Alliierten.
05.06.1945 Die Amerikaner geben Thüringen an die Russen ab. dazu gehört auch Schillingstedt. Im 2.Weltkrieg fielen 25 Schillingstedter.
20.06.1954 Der Schillingstedter Männerchor feiert den 400. Jahrestag des organisierten Singens.
1968 Im Zuge des sogenannten „Mach mit“ Wettbewerbes werden in diesem Jahr Rotdorn-Bäume gepflanzt und der Fußweg zum Kindergarten mit Gehwegplatten versehen.
1970 Eine Friseurstube wird in Schillingstedt gebaut. Der Dorffunk wird installiert.
1972 Die Backstube wird aufgrund eines fehlenden Bäckers zu Dienstleistungsräumen umgestaltet. Die bereits vorhandene Friseurstube erhält eine Toilette.
1975 Im „Mach mit“ Wettbewerb enstehen eine Schwesternstation, Gemeindebibliothek, Kindergarten und eine neue Straßenbeleuchtung.
1976 Der Plan wird im NAW-Einsatz zur Busschleife ausgebaut. Mit dem Fassadenputz am Saal wurde begonnen.
1977 Mit den Um- und Ausbauten des Saales wurde begonnen. 60 Schillingstedter leisteten dort NAW Stunden.
1982 Die Freiwillige Feuerwehr begeht ihren 50. Gründungstag. 13 Wehren nehmen am Ausscheid auf dem Sportplatz teil.
1983 In Schillingstedt wird unter Leitung von Margitta Grünewald der Dorfclub gegründet. Der Giebel des Gemeindeamtes wird saniert.
1986 Der Schillingstedter Carneval Verein (SCV) wird gegründet. Erster Präsident wird Detlef Geyer.
1987 Beginnen die Baumaßnahmen der Trinkwasserleitung durch unseren Ort. Auch diese entsteht überwiegend in Eigenleistung. (6027 Stunden der Bürger von Schillingstedt)
1990 Die Werkstadt der LPG macht sich privat. Die Firma Rehnelt-Krämer-Kellner entsteht.
1994 Die Bundesstraße 85 wird grundhaft ausgebaut und Nebenanlagen mit Bäumen angelegt.
1995 Die Dorfbeleuchtung im Ort wird völlig erneuert.
1996 Der Gemeindesaal erhält neue Fenster und Türen.
13.03.1997 Der Schillingstedter Gesangverein wird gegründet. Chorleiterin wird Claudia Röhl.
1997 Die Außenfassade des Saales wird erneuert und das Innere neu tapeziert.
1997 Die hier ansässige Baufirma „Schmückebau“ beantragt die Gesamtvollstreckung.
20.06.1998 Der Schillingstedter Gesangsverein feiert die Ersterwähnung des organisierten Singens vor 444 Jahren. Es wurden 7 Chöre eingeladen. Die Feier fand auf dem Gemeindesaal statt.
14.07.1998 Es feiert die St. Andreas Kirche ihr 500-jähriges Bestehen.
25.11.1998 Beginnen die Abrißarbeiten der ehemaligen LPG.
1999 Im Juni beginnen die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus.
2000 Die Traditionskneipe „Zu den drei Linden“ schließt ihre Tore. Hier waren in alten Zeiten alle Vereine ansässig und hier wurde auch die Jahrhundertchronk 1899 geschrieben.
09.01.2001 Die Leichenhalle auf dem Friedhof wird renoviert. Das Dach wird neu gedeckt, die Innenwände werden gemalert und die Bestuhlung wird erneuert.
11.09.2001 Die Bockwindmühle wird 150 Jahre alt, das wird groß gefeiert.
29.11.2001 Wird die Schillingstedter Kirche wegen Baufälligkeit des Daches gesperrt.
24.12.2001 Die Christmette und das Krippenspiel muß in diesem Jahr auf dem Gemeindesaal abgehalten werden.
2002 Im August beginnen die Sanierungsarbeiten des Kirchendaches und der Tonne im Inneren. Das Feuerwehrgerätehaus ist nach 2038 Stunden Eigenleistung der Kameraden im Großen fertig. Der Einbau der Toiletten soll im nächsten Jahr erfolgen.
2003 Im Zuge der Planung der Autobahn erhällt Schillingstedt im Riet 5 Teiche.
April 2003 Die Feuerwehr kauft über das Internet ein gebrauchtes Löschfahrzeug in Karlsbach in Bayern. Es entsteht eine feste Freundschaft zwischen beiden Wehren.
30.09.2003 Die Feuerwehr erhält für den Einbau der Toiletten in ihr Gerätehaus 2100,- Euro Fördermittel aus „Lottogeldern“ überreicht vom Landrat und Herrn Carius (CDU-Chef vom Landkreis Sömmerda).
10.11.2003 Die Pflanzarbeiten um die neuangelegten Teiche beginnen.
26.03.2004 Das Geländespiel der Jugendfeuerwehren findet zum ersten mal in Schillingstedt statt.
06. - 09.05.2004 Der Ort feiert seine 777-Jahrfeier mit Lagerfeuer, Chroniklesung, großem Festumzug und Festgottesdienst.
07.06.2004 Auf dem Mühlenplatz pflanzen Bürgermeister Rudi Becker und Bürgermeister Frank Zweimann aus Kölleda eine Festlinde, die die Stadt Kölleda sponsort.
26.01.2005 Ein Traditionsbaum, der Schillingstedter Tümplingsbaum fällt einem Sturm zum Opfer.
09.02.2005 Eine Chronik auf DVD vom Ort wird mit Chronist Michael Nachsel auf genommen.
04.11.2005 Der Chor nimmt seine erste Weihnachts-CD auf.
12.01.2006 Die „Luther-Linde“ am Dorfeingang muß gefällt werden, da diese eine Gefahr für Leib und Leben darstellt.
Februar 2006 Die Vogelgrippe grassiert auch in Schillingstedt. Es werden einige verendete Tiere von den Behörden abgeholt.
07.06.2006 Den deutschen Mühlentag besuchten über 1000 Gäste so viel wie seit der Einweihung der Mühle nach der Sanierung im Jahr 1993 nicht mehr.




letzte Änderung: Wednesday, 26.06.2013, 21:20 Uhr

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            <tr>
              <td align="center" valign="top">1870
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im Krieg gegen Frankreich werden auch 25 Männer von hier eingezogen. 3 kamen nicht zurück.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1871
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Friedenseiche wird gepflanzt. (Beendigung des Krieges zwischen Deutschland und Frankreich)
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">24.07.1873
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Krieger- und Militärverein Schillingstedt wird gegründet.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1873
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im Herbst wurden zum letzten mal die hier befindlichen Fischteiche abgefischt und dann abgelassen. Anstelle wurden Korbweiden angepflanzt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1874
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die hiesige Polizeiverwaltung wird nach Altenbeichlingen verlegt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1875
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im September war ein großes Manöver in der Gegend. Die ganze Division lag auf dem Felde zwischen hier und Altenbeichlingen rechts der Straße.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1876
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Das Schulklassenhaus wird neu gebaut. Das Grundstück wird durch die Gemeinde von Herrn Zimmermann abgekauft.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1878
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Straßenbeleuchtung (Öllampen) wird in Schillingstedt eingeführt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1882
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Schillingstedt erhält von der Glockengiesserei Schilling aus Apolda drei neue Glocken. Die Kosten 4060 Mark.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">27.09.1891
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Fahnenweihe des hiesigen Kriegervereins.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1898
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Tanzsalon „Zu den drei Linden“ wird gebaut.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">31.12.1899
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im Salon der Gaststätte „Zu den drei Linden“ wird die Chronik der vergangenen 100 Jahre geschrieben.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">01.05.1906
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Radfahrerclub Schillingstedt wird gegründet und erläßt eine Radfahrerordnung. 18 Mitglieder, Vorsitzender Hermann Sparrenberg.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">26.03.1908
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Gründet sich der Burschenverein Schillingstedt. 14 Mitglieder, Vorsitzender Karl Springfeld.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1914
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Eine Kriegschronik wird erstellt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">31.10.1917
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Aus Anlaß des Reformationstages wird die Luther-Eiche gepflanzt (an der Mauer zum Petershof).
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1918
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im ersten Weltkrieg fielen 17 Schillingstedter.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1920
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Turnverein Schillingstedt wird gegründet, der über Jahre hinweg große Erfolge erzielte. Die Dorflinde auf dem Plan wird „umgehauen“ und durch 10 neue ersetzt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top"> 20.04.1922
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Schillingstedt erhält ein neues Glockengeläut, welches im Krieg eingeschmolzen wurde.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1922
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Stallungen und Scheune des Gutsbesitzers Springfeld brennen völlig nieder.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1923
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Krieger- und Millitärverein feiert sein 50 jähriges Bestehen.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1924
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Schillingstedt wird zu den jüngeren Orten der Geschichte gezählt, so Postmeister Damm aus Kölleda. Er übersetzt auch den Ortsnamen mit „SHIUHLICHE“, was so viel bedeutet wie abschreckend, also Schreckensort.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">27.10.1930
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Durch einen tragischen Unfall verunglückt Frau Booth, die ihren Sohn vorm überfahren durch einen LKW rettete, selbst tödlich.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">19.03.1932
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Freiwillige Feuerwehr Schillingstedt wird gegründet. Erster Wehrführer wird Oskar Witter.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">17.10.1932
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Feuerwehr erhält eine neue Motorspritze.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1938
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Bei Ausschachtungsarbeiten zum Neubau eines Arbeiterwohnhauses in der Hefe wird ein Skelett gefunden. Alter ca. 4-5000 Jahre, welches leider aus irgendwelchen Gründen aus dem Heimatmuseum Kölleda verschwand.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">30.03.1938
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Schillingstedt erhält eine eigene Schwesternstation.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1940
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Hochwasser in der Kirchstraße. Ca. 40cm (Schmelzwasser).
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">11.04.1945
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Amerikaner rücken in Schillingstedt ein. Bürgermeister Lorenz rettet die Gemeinde vor Beschuß der Alliierten.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">05.06.1945
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Amerikaner geben Thüringen an die Russen ab. dazu gehört auch Schillingstedt. Im 2.Weltkrieg fielen 25 Schillingstedter.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">20.06.1954
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Schillingstedter Männerchor feiert den 400. Jahrestag des organisierten Singens.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1968
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im Zuge des sogenannten „Mach mit“ Wettbewerbes werden in diesem Jahr Rotdorn-Bäume gepflanzt und der Fußweg zum Kindergarten mit Gehwegplatten versehen.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1970
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Eine Friseurstube wird in Schillingstedt gebaut. Der Dorffunk wird installiert.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1972
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Backstube wird aufgrund eines fehlenden Bäckers zu Dienstleistungsräumen umgestaltet. Die bereits vorhandene Friseurstube erhält eine Toilette.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1975
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im „Mach mit“ Wettbewerb enstehen eine Schwesternstation, Gemeindebibliothek, Kindergarten und eine neue Straßenbeleuchtung.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1976
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Plan wird im NAW-Einsatz zur Busschleife ausgebaut. Mit dem Fassadenputz am Saal wurde begonnen.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1977
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Mit den Um- und Ausbauten des Saales wurde begonnen. 60 Schillingstedter leisteten dort NAW Stunden.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1982
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Freiwillige Feuerwehr begeht ihren 50. Gründungstag. 13 Wehren nehmen am Ausscheid auf dem Sportplatz teil.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1983
              </td>
              <td align="left" valign="top"> In Schillingstedt wird unter Leitung von Margitta Grünewald der Dorfclub gegründet. Der Giebel des Gemeindeamtes wird saniert.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1986
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Schillingstedter Carneval Verein (SCV) wird gegründet. Erster Präsident wird Detlef Geyer.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1987
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Beginnen die Baumaßnahmen der Trinkwasserleitung durch unseren Ort. Auch diese entsteht überwiegend in Eigenleistung. (6027 Stunden der Bürger von Schillingstedt)
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1990
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Werkstadt der LPG macht sich privat. Die Firma Rehnelt-Krämer-Kellner entsteht.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1994
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Bundesstraße 85 wird grundhaft ausgebaut und Nebenanlagen mit Bäumen angelegt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1995
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Dorfbeleuchtung im Ort wird völlig erneuert.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1996
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Gemeindesaal erhält neue Fenster und Türen.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">13.03.1997
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Schillingstedter Gesangverein wird gegründet. Chorleiterin wird Claudia Röhl.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1997
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Außenfassade des Saales wird erneuert und das Innere neu tapeziert.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1997
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die hier ansässige Baufirma „Schmückebau“ beantragt die Gesamtvollstreckung.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">20.06.1998
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Schillingstedter Gesangsverein feiert die Ersterwähnung des organisierten Singens vor 444 Jahren. Es wurden 7 Chöre eingeladen. Die Feier fand auf dem Gemeindesaal statt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">14.07.1998
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Es feiert die St. Andreas Kirche ihr 500-jähriges Bestehen.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">25.11.1998
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Beginnen die Abrißarbeiten der ehemaligen LPG.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">1999
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im Juni beginnen die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">2000
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Traditionskneipe „Zu den drei Linden“ schließt ihre Tore. Hier waren in alten Zeiten alle Vereine ansässig und hier wurde auch die Jahrhundertchronk 1899 geschrieben.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">09.01.2001
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Leichenhalle auf dem Friedhof wird renoviert. Das Dach wird neu gedeckt, die Innenwände werden gemalert und die Bestuhlung wird erneuert.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">11.09.2001
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Bockwindmühle wird 150 Jahre alt, das wird groß gefeiert.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">29.11.2001
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Wird die Schillingstedter Kirche wegen Baufälligkeit des Daches gesperrt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">24.12.2001
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Christmette und das Krippenspiel muß in diesem Jahr auf dem Gemeindesaal abgehalten werden.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">2002
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im August beginnen die Sanierungsarbeiten des Kirchendaches und der Tonne im Inneren. Das Feuerwehrgerätehaus ist nach 2038 Stunden Eigenleistung der Kameraden im Großen fertig. Der Einbau der Toiletten soll im nächsten Jahr erfolgen.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">2003
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Im Zuge der Planung der Autobahn erhällt Schillingstedt im Riet 5 Teiche.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">April 2003
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Feuerwehr kauft über das Internet ein gebrauchtes Löschfahrzeug in Karlsbach in Bayern. Es entsteht eine feste Freundschaft zwischen beiden Wehren.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">30.09.2003
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Feuerwehr erhält für den Einbau der Toiletten in ihr Gerätehaus 2100,- Euro Fördermittel aus „Lottogeldern“ überreicht vom Landrat und Herrn Carius (CDU-Chef vom Landkreis Sömmerda).
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">10.11.2003
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Pflanzarbeiten um die neuangelegten Teiche beginnen.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">26.03.2004
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Das Geländespiel der Jugendfeuerwehren findet zum ersten mal in Schillingstedt statt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">06. - 09.05.2004
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Ort feiert seine 777-Jahrfeier mit Lagerfeuer, Chroniklesung, großem Festumzug und Festgottesdienst.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">07.06.2004
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Auf dem Mühlenplatz pflanzen Bürgermeister Rudi Becker und Bürgermeister Frank Zweimann aus Kölleda eine Festlinde, die die Stadt Kölleda sponsort.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">26.01.2005
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Ein Traditionsbaum, der Schillingstedter Tümplingsbaum fällt einem Sturm zum Opfer.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">09.02.2005
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Eine Chronik auf DVD vom Ort wird mit Chronist Michael Nachsel auf genommen.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">04.11.2005
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Der Chor nimmt seine erste Weihnachts-CD auf.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">12.01.2006
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die „Luther-Linde“ am Dorfeingang muß gefällt werden, da diese eine Gefahr für Leib und Leben darstellt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">Februar 2006
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Die Vogelgrippe grassiert auch in Schillingstedt. Es werden einige verendete Tiere von den Behörden abgeholt.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">07.06.2006
              </td>
              <td align="left" valign="top"> Den deutschen Mühlentag besuchten über 1000 Gäste so viel wie seit der Einweihung der Mühle nach der Sanierung im Jahr 1993 nicht mehr.
              </td>
            </tr>
            <tr>
              <td align="center" valign="top">
              </td>
              <td align="left" valign="top">
              </td>
            </tr>
          </table>
          <br>
          <br>
          <br>
          <br>
          <p align=right>
            <font size=1>letzte Änderung: Wednesday, 26.06.2013, 21:20 Uhr
            </font>
          </p>
        </td>
      </tr>
    </table>
  </body>
</html>