Fahne von Schillingstedt

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Allgemeine Informationen


Vorbemerkungen

Die Schillingstedter Bockwindmühle ist eine 150-jährige Zeugin der in unserer Zeit verlorengegangenen Mühlenbaukunst. Bis in die Mitte der fünfziger Jahre war sie in Betrieb. In den 80-er Jahren wurde sie notdürftig vor dem Verfall bewahrt und in den Jahren von 1988 bis 1992 restauriert. Räder und Flügelkreuze der Windmühlen drehten sich in unseren Fluren lange bevor die ersten Eisenbahnen fuhren. Besonders im Gebiet zwischen Saale und Elbe bestimmten mächtige Flügelkreuze den Charakter der Landschaft. Das von Wasserrädern und Windmühlenflügeln gekennzeichnete Landschaftsbild läßt sich noch immer auf alten Gemälden und Zeichnungen beobachten. Längst ist das Klappern der Windmühlenflügel verstummt und spärliche Reste künden von der alten, heute längst überholten Technik. Die Entwicklung der Technik hat sich in unserem Jahrhundert immer mehr von witterungsabhängigen Energieträgern abgewandt. Damit waren die Windmühlen, die zu den ältesten Maschinen der Menschheit gehören, plötzlich nicht mehr gefragt. Intakte Windmühlen sind in der heutigen Zeit eine Seltenheit und wohl in der Landschaft gesucht. Ein Zitat von Felix von König zeigt auf, wie schnell Technik, die nicht mehr benutzt und betrieben wird, in Vergessenheit gerät. "Die Windkraft, die in Tausenden von Jahren praktisch die einzige genutzte Energieform war, wurde nur über 50 Jahre vernachlässigt, und schon sind die ehemals gängigen Konstruktionsunterlagen der Vergangenheit anheim gefallen. ( Felix von König)


Lage der Mühle

Schillingstedt, eine kleine Gemeinde mit ca. 300 Einwohnern, liegt an der nördlichen Grenze des Landkreises Sömmerda im Nordosten Thüringens. Durch den Ort führt die Bundesstraße 85. Topographisch gesehen liegt Schillingstedt am nord-östlichen Rand des Thüringer Beckens, das hier von Hainleite, Schmücke und Finne begrenzt wird. Die Erhebungen dieser Höhenzüge sind um 400 m hoch. Dagegen liegen die Geländehöhen von Schillingstedt zwischen 140 und 150 m. Die Unstrut fließt etwa 3 km westlich der Ortslage von Süden nach Norden. Zwischen den typischen Unstrutniederungen und den Höhenzügen von Schmücke und Finne in einer leicht hügeligen Ackerlandschaft liegt Schillingstedt. Am östlichen Ortsrand steht an höchster Stelle, frei erreichbar von den gleichmäßig wehenden Winden, die hölzerne Bockwindmühle. Ungefähr ein Jahrhundert hat sie ihren Dienst versehen. Seit 1956 wurde sie notdürftig erhalten. Neben dem Kirchturm ist die Mühle das markanteste Bauwerk in Schillingstedt. Von seinem hoch gelegenen Standort konnte der Müller seine Anteilnahme an dörflichen Festen zum Ausdruck bringen.


Technische Daten

Höhe der Mühle über NN 150 m
Scheitelhöhe der Flügelspitze bei senkrecht gestellte Flügelkreuz
Gesamtgewicht
Länge des Hausbaumes
Querschnitt des Hausbaumes 63*63 cm
Gewicht des Hausbaumes 2000 kg
Gewicht des Mehlbalkens 1700 kg
Gewicht der zwei Jungfernbalken je 850 kg
Gewicht der oberen Rahmen der Seitenwände je 350 kg
Gewicht der zwei Wellbalken je 630 kg
Länge des Sterzes
Fläche der Außenverschalung
Durchmesser der Flügelwelle 63 - 42 cm
Gewicht der Flügelwelle 1300 kg
Gewicht des Wellenkopfes 700 kg
Länge eines Flügels
Breite eines Flügels
Gesamtfläche aller Flügel
Kammraddurchmesser 3,90 m
Durchmesser der Mahlsteine
Gewicht der Mahlsteine




letzte Änderung: Wednesday, 26.06.2013, 21:26 Uhr

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