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Geschichte der Kirche



Benannt ist die Kirche nach dem Apostel Andreas. Ein altes Siegel der Kirchengemeinde zeigt den Apostel Andreas und das Andreaskreuz.


Der Inschriftstein mit der Jahreszahl 1498 - an der Außenseite der Kirche links neben dem Eingangsportal - ist vermutlich Hinweis auf das Baujahr der Kirche.

Im Jahre 1540 wurde in Schillingstedt die Reformation eingeführt. Ursprünglich war die Kirche ein aus Feldsteinen erbauter romanischer Bau. Infolge zahlreicher Umbauten im Laufe der Jahrhunderte ist der ursprüngliche Baustil heute kaum mehr zu erkennen.

Lediglich der große romanische Bogen, der Altarraum und Kirchenschiff trennt, ist noch ein offenkundiges Merkmal aus der romanischen Anfangszeit. Er ist von der Empore aus besonders gut zu sehen. Ein gotischer Spitzbogen kennzeichnet das Eingangsportal an der Südseite der Kirche, ebenso ein Fenster an der östlichen Giebelwand.

Zur baulichen Entwicklung der Kirche : Eine starke bauliche Prägung erfuhr die Kirche im 18. Jahrhundert. So wurden im Jahre 1700 die bis heute gut erhaltenen Emporentafeln mit Bandelwerk bemalt. Aus dem Jahr 1750 stammt der Kanzel-Altar, auf dem das Wappen der Grafen von Werthern zu sehen ist. Der Altar mit den gekreuzten Fackeln wurde im Jahre 1815 erbaut. Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine Turmuhr in den Turm gebaut - ein System mit freischwingendem Pendel der Firma Fuchs / Bernburg - sowie eine Uhrglocke aus Gußstahl und blechernem Ziffernblatt. Außerdem wurde ein neues Geläut mit drei bronzenen Glocken installiert.

Im Jahre 1907 kam eine Orgel der Orgelbaufirma Meißner / Gorsleben in die Kirche. Im ersten Weltkrieg mußten die beiden größeren Glocken und die zinnernen Prospektpfeifen der Orgel zum Einschmelzen abgeliefert werden. Seit 1922 hat die Kirche ein Stahlglockengeläut mit drei Glocken. 1971 wurden im Zuge einer umfassenden Innenrenovierung die Emporen restauriert. 1991 - 1993 erfuhr das Kirchendach eine neue Schiefereindeckung.

Das Kruzifix stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts und hängt über dem Mittelbogen. Über seine Herkunft ist bisher nichts bekannt.



Das Herz der Turmuhr















letzte Änderung: Wednesday, 26.06.2013, 21:25 Uhr

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