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Chronik der Freiwilligen Feuerwehr


  


Die Geschichte des Feuerlöschwesens in Schillingstedt führt bis ins 19. Jahrhundert zurück, wo unsere Wehr zu Löscheinsätzen in anderen Umlandgemeinden gerufen wurde. So zum Beispiel 1896 in Hemleben wo neben 6 anderen auch unsere Wehr vor Ort war. Um die Jahrhundertwende besaß die Schillingstedter Wehr neben 9 anderen die modernsten Feuerspritzen im Kreis Eckartsberga. Bis ins Jahr 1932 konnte so jeder in der Gemeinde bei Bränden zum Löschen des Feuers berufen werden.


19.03.1932 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schillingstedt 20 Mitglieder, erster Brandmeister wird Oskar Witter.
20.03.1932 Die Feuerwehr erhält Uniformen und Geräte im Wert von 408 Mark Ein Dienstplan mit Bespannung und Reserve, Spritzenmanschaft und Reserve, sowie des Spritzenmeisters und dessen Stellvertreters wird aufgestellt.
14.10.1932
14.00 Uhr
Übergabe der neuen Motorspritze, Uniformen und Gerät im Wert von 408 Mark.
30.05.1936 10 Stahlhelme werden der Feuerwehr übergeben. Ein Drittel der Kosten trägt die Provinz Sachsen.
30.09.1936 Die ersten Arbeiten zum Bau eines Löschteiches beginnen. Es werden Messungen am Brühl durchgeführt, die Werte ergaben, daß das Wasser nicht für einen Löscheinsatz im Brandfalle ausreichend war. Eine Zeichnung wurde erstellt. Ein Löschteich mußte gebaut werden.
28.05.1937 Der Bau des Löschteiches wird durch ein Arbeitskomando des Reichsarbeitsdienstes begonnen. 28 Arbeitsmänner waren bis zum 31.07.1937 im Einsatz. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2400 Reichsmark.
1940 Die Jugendfeuerwehr Schillingstedt wird gegründet. Erster Jugendwart ist Fritz Meißner.
14.06.1946 Die Freiwillige Feuerwehr Schillingstedt zählt 26 Kameraden. Davon 14 bis 20 Jahre, 4 bis 30 Jahre, 1 bis 40 Jahre und 7 über 40.
03.08.1951 Übergabe des Feuerwehrgerätehauses in der Scheune des Kindergartens in Schillingstedt.
12.06.1955 In einem Schreiben an den Kreisfeuerwehrverband beschwert sich Wehrleiter Hugo Klein über den schlechten Zustand des Gerätehauses der Maschine und der Schläuche.
1964 Gründung einer Frauenstaffel in der Wehr. Es ist eine der Ersten Frauenabteilungen in der DDR.
1966 Bau des Gerätehauses im NAW Einsatz.
1982 Aus Anlaß des 50sten Jahrestages der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schillingstedt findet der Wirkungsbereichsausscheid in Schillingstedt statt.
1987 Ein altes Wohnhaus wird in Eigenleistung der Feuerwehr abgerissen. Hier sollte unser neues Gerätehaus entstehen.
1991 In Berlin wird ein Robur L0 3000 der ehemaligen Bereitschaftspolizei geholt und in den Dienst der Feuerwehr gestellt.
09.04.1995 Die Jugendfeuerwehr Schillingstedt wird neu gegründet. Erster Jugendwart ist Michael Nachsel.
21.09.1996 Ein Robur L0 3000 wird in Eigenleistung neu aufgebaut und gespritzt.
03.05.1997 Aus Anlaß des 65. Jahrestages der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schillingstedt wird der Stützpunktbereichsausscheid nach Schillingstedt geholt. Ein dreitägiges Fest wird gefeiert.
18.03.1998 Der Feuerwehrverein Schillingstedt wird gegründet. Erster Vorsitzender ist Wehrleiter Jörg Grünewald.
27.10.1998 Die Feuerwehr erhält ein neues Fahrzeug. Dabei handelt es sich um ein Kleinlöschfahrzeug vom Typ Thüringen. Der erste LO 3000 wird verschrottet.
07.11.1999 Eine neue Spritze im Wert von 17000 DM wird angeschafft.
01.01.2000 Bis zum Zeitpunkt der Jahrtausendwende taten 163 Kameraden Dienst in der Freiwilligen bzw. Jugendfeuerwehr Schillingstedt.
12.05.2000 Die Freiwilligen Feuerwehren von Schillingstedt und Beichlingen halten eine gemeinsame Übung in Schillingstedt ab. Es wird ein Brand im ehemaligen Sauenstall simuliert.
12.06.2000 Der Feuerwehrverein Schillingstedt ist zum ersten mal Ausrichter des deutschen Mühlentages, mit großen Erfolg.
30.06.2000 Die Bauarbeiten für das neue Gerätehaus beginnen mit dem Abriß des Alten.



Brände in Schillingstedt bzw Brände wo eine Schillingstedter Wehr im Einsatz war:

1627 Feuersbrunst in Schillingstedt
1712 Feuersbrunst in Schillingstedt

09.05.1826 Großfeuer in Schillingstedt, 20 Häuser abgebrannt.

22.04.1896 Großfeuer in Hemleben, 8 Wehren im Einsatz darunter die von Schillingstedt.

1922 Scheune und Stallungen des Gutsbesitzers Springfeld brennen völlig nieder.

09.1996 Ein Haufen Strohballen auf dem Kölledaer Berg brennt.

08.2008 Ein Haufen Strohballen auf dem Griefstedter Berg brennt.




letzte Änderung: Thursday, 06.02.2014, 20:44 Uhr

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